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: 75838
: 2016-12-03
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Erich wird krank ()
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I. Erich wird krank

 

Es ist Sonntag. Erich und Gitti sitzen am Frhstckstisch. Sie essen

belegte Brtchen und trinken Kaffee. Frau Mietke kommt aus der Kche.

 

Frau Mietke: Erich, du hast ja gar nichts gegessen.

 

Erich: Ach, ich bin schon satt.

 

Frau Mietke: Satt? Nicht einmal eine Tasse Kaffee hast du getrunken.

 

Gitti: Er ist krank, Mutti.

 

Erich: Sei still!

 

Gitti: Doch, doch, er ist krank. Und dabei will er heute auf die

Eisbahn, darum will er nicht sagen, dass er krank ist.

 

Erich: Ich bin ja gar nicht krank. Lass mich in Ruhe!

 

Frau Mietke: Aber du hast doch keinen Appetit. Und auerdem scheinst du

Fieber zu haben. Lass mich mal deine Stirn fhlen! (Sie legt ihm die

Hand auf die Stirn). Natrlich! Da haben wir's! Ich habe doch immer

gesagt, du sollst bei der Klte den Kragen hochschlagen und den Schal

umlegen. Aber du hast nicht auf mich gehrt. Du bist sehr leichtsinnig,

Erich. Und jetzt hast du dich erkltet. Es ist noch gut, wenn die

Krankheit ohne Komplikationen verluft, sonst wirst du einen Monat im

Bett liegen mssen. Mit der Grippe ist nicht zu spaen.

 

Erich: Aber was? Es ist nichts Schlimmes. Ich habe nur leichte

Kopfschmerzen und weiter nichts. Ich habe wohl gestern zu Hause

gesessen. Das kommt von der schwlen Luft.

 

Frau Mietke: Unsinn, schwle Luft! Eine Erkltung ist das. Geh jetzt in

dein Zimmer und leg dich hin!

 

Erich: Mutter, ich bin doch verabredet... ich gehe hin und komme sofort

zurck.

 

Frau Mietke: Du bleibst zu Hause, mein Lieber! Gitti, hole den Arzt

schnell!

 

(Gitti luft zum Arzt. Erich geht in sein Zimmer und legt sich ins

Bett).

 

II. Der Arzt kommt

 

(Doktor Malz kommt mit einem kleinen Handkoffer).

 

Der Arzt: Guten Tag, Frau Mietke. Was ist denn los bei Ihnen?

 

Frau Mietke: Ach, Herr Doktor, vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Mein

Sohn ist krank. Legen Sie bitte ab! (Sie hilft ihm aus dem Mantel. Herr

Malz hat einen weien Kittel an).

 

Der Arzt: Was fehlt ihm denn? Hat er Fieber?

 

Frau Mietke: Ja, achtunddreiig sieben. Der Arzt: Wann hat er die

Temperatur gemessen?

 

Frau Mietke: Vor einer Stunde.

 

Der Arzt: Und wo ist denn unser Kranker? Fhren Sie mich zu ihm!

 

Frau Mietke: Er ist in seinem Zimmer. (Der Arzt untersucht Erich.

Erfhlt seinen Puls).

 

Der Arzt: So, der Puls geht etwas schnell. Machen Sie jetzt bitte den

Oberkrper frei! Ich werde die Lungen und das Herz abhren. Erich zieht

das Hemd aus. Der Arzt nimmt das Hrrohr und hrt zuerst das Herz ab.

 

Der Arzt: Haben Sie nie Herzklopfen?

 

Erich: Nein, ich wei nicht einmal, was das ist.

 

Der Arzt: Treiben Sie Sport?

 

Erich: In letzter Zeit nicht mehr, aber frher habe ich ein bisschen

Schwimmsport getrieben.

 

Der Arzt: Was soll das heien frher"? Ich darf sagen frher", aber

nicht Sie. Ich glaube, dass Sie etwas abgearbeitet sind. Nach der

Krankheit gehen Sie wieder ins Schwimmbad! Und jetzt gebe ich Ihnen eine

Spritze, das wird dem Herzen gut tun. Und nun will ich noch Ihre Lunge

untersuchen. (Er hrt die Lunge mit dem Hrrohr ab). Husten Sie mal! So.

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