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: 2016-12-08
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Museen, Sammlungen und Ausstellungen

 

Die Vielzahl der Museen mit unterschiedlichen Sammelge-bieten hat ihren

Ursprung in der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung

Deutschlands. Es gibt ueber 3000 Landes-, Stadt-, Vereins-, Heimat- und

Privatmuseen, dazu Schatzkammern, Dizesan-, Dom-, Residenz-, Burg-,

Schlo- und Freilichtmuseen. Im Lauf der Jahrhunderte sind die Museen

aus frstlichen, kirchlichen und spter brgerlichen Sammlungen

entstanden. Zur Bildung und Unterhaltung der Allgemeinheit waren die

Sammlungen der Frsten allerdings nicht gedacht. Vielmehr sollten sie

durch ihre Flle an Kostbarkeiten und Schtzen den Reichtum der

Herrscher vor Augen fhren. Mnchen beispielsweise war in diesem Sinne

schon im Hi. Jahrhundert ein internationales Kunstzentrum. Die

bayerischen Herzge sammelten nicht nur Kunstwerke, sondern auch

technische Gertschaften ihrer Zeit, Handwerkszeug, Musikinstrumente,

Mineralien und Exotika. Das Grne Gewlbe" der Sachsenherrscher in

Dresden war im 17. Jahrhundert die wohl grte Schatzkammer Europas. Aus

ihr gingen eine Gemldegalerie und ein mathematisch-physikalisches

Kabinett sowie ein Museum fr Mineralogie hervor.

 

Auch manche wohlhabende Brger legten sich - der Mode der Zeit

entsprechend - eine eigene Sammlung zu. Auf Grund dieser

Sammelleidenschaft kam es in Deutschland zu einer fast lckenlosen

Musealisierung aller Kunst- und Ttigkeitsbereiche. Vor allem grere

Museen bemhen sich heute, eine mglichst breite Palette ihrer Objekte

zu prsentieren. Gleichwohl verwahren last alle Museen aus Platzgrnden

eine Vielzahl von Objekten in ihren Magazinen; sie knnen nur bei

Sonderausstellungen dem Publikum prsentiert werden.

 

Von Rembrandt und Picasso bis zu Tapeten (Kassel), von Gerten zur

Weinherstellung (Koblenz) bis zu Meteoriten (Marburg), von Mumien aus

dem Moor (Schleswig) bis zu optischen Gerten (Oberkochcn) oder dem

ltesten aus Originalteilen rekonstruierten Wasserfahrzeug der

(Bremerhaven) - die Vielfalt der Ausstellungen scheint begrenzt.

 

Die Vielfalt der Museen. Die breite regionale Streuung der deutschen

Museen erffnet groen Teilen der Bevlkerung den Zugang. Eine zentrale

Museumspolitik" gibt es nicht, loch arbeiten die Museen auf einer Reihe

von Feldern zusammen - etwa bei der Restaurierung und Museumssicherung,

der zentralen Dokumentation, der Forschung. Dieser gemeinsamen Arbeit

dient der 1917 gegrndete Deutsche Museumsbund, in dem die Museen der

Bundesrepublik zusammengeschlossen sind. hnliche Aufgaben hat auch das

Institut fr Museumskunde bei den Staatlichen Museen Preuischer

Kulturbesitz in Berlin. Vielgestaltig sind auch die Museumsbauten, von

den Museumstempeln des 19. Jahrhunderts bis zu den Neubauten unserer

Zeit, die oft ar-chilektonische Glanzlk hier setzen wie etwa die Neue

Staatsgalerie in Stuttgart oder das Architekturmuseum und das Museum fr

Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Zahlreiche Museen sind im Zweiten

Weltkrieg zerstrt worden, doch konnte der Groteil der Bestnde

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