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: 2016-12-09
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Die Esskultur ()
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Word Doc
1850
203

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Die Esskultur

 

Eine kurze Geschichte der Esskultur

 

 

Essen gehoert wie Trinken oder Schlafen zu den Grundbeduerfnissen des

Menschen. Ging es dem fruehgeschichtlichen Jaeger und Sammler zunaechst

einfach nur darum, durch Nahrungsaufnahme zu berleben, merkte er bald,

dass Speisen durch besondere Zubereitung an Geschmack gewannen. Man

lernt den Umgang mit Krutern und Gewrzen. Am Anfang waren er natrlich

jeweils nur einheimische Beigaben, die das erlegt Wild oder gesammelte

Waldfrchte im Geschmack bereicherten. Erst als sich verschiedene

Kulturen im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende austauschten, wurde

unsere Welt nach und nach fast flchendeckend mit allen Raffinessen der

Kochkunst bekannt.

 

Die schmackhafte Zubereitung der Speisen ist allerdings nur die eins

Seite der Esskultur, die andere wird durch die Tischsitten bestimmt. Das

selbst die herrschaftlichen Kreisen bis ins 15. Jahrhundert hinein und

in einfacheren Bevlkerungsschichten noch bedeutend lnger die Finger

als einziges Essgert dienten, bemhte man sich frh, zumindest in

adeliger Gesellschaft gemeingltige Benimmregeln bei Tisch einzufhren.

Eine der ltesten Schriften diese Art in deutscher Sprache ist >>Des

Tannhusers Hofzucht<< aus dem 13. Jahrhundert. In dem Text heit es

unter anderem, dass man die Hnde und Fingerngel sauber halten soll,

damit der griff in die gemeinsame Schssel bei den Tisch genossen keinen

Ekel hervorruft. Ebenso soll man sich whrend des Essens nicht Kopf oder

Kragen kratzen, keine unziemlichen Tne von sich geben und nur hinter

vorgehaltener Hand in den Zhnen herumstochern. Von Essbestecken war zu

dieser Zeit jedoch noch nicht die Rede.

 

 

 

 

Essgerte allgemein

 

Wichtige Herstellungszentren in Europa

 

Namur (Belgien), Nogend, Langres Rouen (Frankreich), Solingen [das

grte Herstellungszentrum in Europa] (Deutschland), Urbino, Lumezzane,

Schio, Forno Canavese, Campobasso (Italien), Toledo (Spanien),

Eskilstuna (Schweden), Aarau, Basel, Bern, Schaffhausen (Schweiz),

Berndorf (sterreich)

 

 

Essbesteck und Metalle

 

Gold: dient zur Verzierung der Griffe der Bestecke und der Klinge des

Messers.

 

Silber: wird auer fr die Verzierung der Griffe auch fr Klingen

verwendet (vor allem im liturgischem* Bereichen), den Lffel und auch

fr die Zinken der Gabel.

 

Kupfer: Man nimmt an, dass Messer bereits 4000 v. Chr. aus Kupfer

gefertigt wurden, auch wenn sie nicht sehr robust waren und keine Spuren

hinterlassen haben.2200 v. Chr. exportierten trojanische Hndler

Kupferbestecke bis in die Gebiete des heutigen Wiens und Bhmens.

 

Bronze: (Legierung aus Kupfer und Zinn): hatte auf Grund der einfachen

Legierung und optimalen Haltbarkeit (dem Eisen wesentlich berlegen)

groen Erfolg. Die Verwendung von Bronze fhrte zu einigen konomischen

Vernderungen groer Bedeutung. Die Abhngigkeit vom Zinn, das nicht

berall aufzutreiben war, fhrte zur Einrichtung groer Handelszweige.

Ungefhr um 1500 v. Chr. hatte Bronze alle groen Zentren Europas und

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