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: 2016-12-09
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Die Französische Revolution ()
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Die Franzoesische Revolution

 

 

Gruende fuer den Ausbruch der Revolution

 

geprgt durch das absolute Knigtum der Bourbonen und dem Gegensatz der

Stnde.

 

 

Was bedeutet Absolutismus? In der Staatsform der absoluten Monarchie

hlt der Knig die unbeschrnkte Staatsgewalt in den Hnden und verwehrt

den Untertanen jede Mglichkeit der politischen Mitsprache. Einer der

ausgeprgtesten absolutistischen Herrscher war der franzsische Knig

Ludwig XIV.(1638-1715). Von ihm soll der berhmte Satz stammen: "LEtat

cest moi".

 

 

Was ist unter dem "Gegensatz der Stnde" zu verstehen? Vor der

Franzsischen Revolution war die Gesellschaft in drei Stnde aufgeteilt.

Der erste Stand war der Klerus (Pfarrer, bte, Bischfe etc.), der

zweite war der Adel und der dritte das brige Volk. Erster und zweiter

Stand waren von jeglichen Steuern befreit, der dritte Stand hingegen,

der 98% der Gesamtbevlkerung ausmachte, trug alleine die Steuerlast.

Doch war es beispielsweise nur dem zweiten Stand vorbehalten,

Offiziersrnge im Heer zu erreichen, und nur er besa das Jagdrecht.

Dabei bestand der dritte Stand nicht nur aus Bauern, Handwerkern und

Tagelhnern, sondern auch aus reichen Bankiers und Manufakturbesitzern,

welche meist um einiges wohlhabender waren als so mancher Adelige, aber

auf Grund ihrer Geburt nie die gleiche gesellschaftliche Position

bekleiden konnten. Auerdem ging es dem niederen Volk vor der Revolution

sehr schlecht, nicht nur die immense Steuerlast, sondern auch die stark

gestiegenen Lebenshaltungskosten, machten ihm sehr zu schaffen.

 

 

Ideologischer Hintergrund der Franzsischen Revolution

 

Die von den Staatsphilosophen der Aufklrung entwickelten theoretischen

Grundlagen der Revolution sind fr uns heute selbstverstndlich

geworden. Vor der Revolution waren sie jedoch fr viele ein

unerreichbarer Traum.

 

 

In der Zeit der Aufklrung wurden von Montesquieu (1689-1755) die

Aufteilung der Staatlichen Macht in drei Arten von Gewalten entwickelt

und zwar in die gesetzgebende Gewalt (Legislative), in die richterliche

Gewalt (Judikative) und in die ausfhrende Gewalt (Exekutive)

 

 

Ein weiterer bedeutender Staatsphilosoph war Jean Jacques Rousseau

(1712-1778). Er setze sich in seinen Schriften nicht nur, wie vor ihm

schon der englische Philosoph John Locke(1632-1704), fr die

Menschenrechte ein, sondern trat auch fr das allgemeine Wahlrecht und

die Souvernitt des Volkes ein. Doch diese Schriften waren nur dem

gebildeten Brgertum zugnglich, das einfache Volk vernahm von all

diesem sehr wenig, zumeist konnte es ja gar nicht richtig lesen. Ein

wichtigen Beitrag zur Verbreitung leistete der franzsische

Schriftsteller Abb Sieys (ein Angehriger des ersten Standes) der 1789

die Schrift "Was ist der dritte Stand?" herausbrachte. In dieser Schrift

fasste er die entscheidenden Erkenntnisse der Philosophen der Aufklrung

zusammen und komplettierte sie durch eigene Auffassungen.

 

 

Der Beginn der Revolution

 

Im Jahre 1787 versuchte der franzsische Finanzminister, die hohe

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