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: 75843
: 2016-12-04
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Die Pest ()
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Word Doc
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Die Pest

 

Der Erreger

 

Der Erreger ist ein Bakterium namens Yersinia pestis (nach einem seiner

Entdecker A. Yersini benannt) oder auch Pasteurella pestis genannt. Der

Erreger ist die bekannteste Spezies aus der Familie der Brucellaceae.

Sie sehen aus wie kleine plumpe Stbchen. Sie knnen im Tierkrper (da

auch Tiere die Pest bekommen knnen) Kapselbildung verursachen.

 

Die Krankheitsbilder

 

 

Die Pest tritt in drei Arten auf: die Beulen- oder Burbonenpest, die

Lungenpest und die septikmische Pest. Die erstere wird durch

Rattenflhe bertragen, letztere durch Trpfcheninfektion von Mensch zu

Mensch.

 

 

Die Beulenpest oder auch Burbonenpest hat ihren Namen durch die

Vergrerung der Lymphknoten erhalten, die wie Beulen" (sog. Burbonen)

auf der Haut zu sehen sind und auch eitern knnen. Diese Form stellt die

hufigste und auch die mildeste Form da. Der sog. Primrbubo, d.h. Die

erste "Beule" die sich nach Befall der Pesterreger bildet, ist hufig in

der Leistenregion lokalisiert, da durch Flohbisse an den Beinen die

Bakterien ber die Lymphbahnen zuerst die Lymphknoten der Leistenregion

erreichten. Von dort ausgehend ist ein Befall weiterer Lymphknoten oder

gar eine Ausbreitung im Krper mglich. Die Inkubationszeit der

Beulenpest betrgt zwei bis zehn Tagen, man erkennt sie an folgenden

Symptome: Anschwellen der Lymphknoten, geschwollene Zunge, brennender

Durst, hohes Fieber (von 40 bis 42C), Schttelfrost, unregelmiger

Puls, oftmals heftigem Delirium, Strungen des Nervensystems, heftigen

Kopfschmerzen, starren Blick, erbrechen, trockener Mund, erweiterte

Pupillen, pltzlich auftretende Blutungen, psychische Strungen und

besonders natrlich den etwa gnseeigrossen schwarzblauen Beulen. Die

berlebenschance liegen bei 40 bis 50%. Wird dies nicht behandelt, tritt

nach einigen Tagen die Lungenpest ein.

 

 

Bei einem Befall der Lunge kommt es zur schwerwiegenden, auch fr andere

Menschen direkt ansteckenden Lungenpest. Sie kann von einer Beulenpest

mit Ausbreitung der Bakterien auf dem Blutweg in die Lunge gelangen.

Erfolgt die Ansteckung ber Trpfcheninfektion direkt von einem anderen

Patienten mit Lungenpest so entsteht die primre Lungenpest (ohne

vorauszusehende Beulenpest). Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu

Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf entwickelt sich

ein Husten mit blutigem Auswurf, zunehmende Atembeschwerden bis hin zum

Schock und Atemstillstand. Die Lungenpest ist fast immer tdlich wenn

sie nicht frhzeitig (innerhalb von 24 Stunden) mit Antibiotika

behandelt wird.

 

 

Eine septikmische Pest tritt auf, wenn sich die Pestbakterien ber den

Blutweg weiter im Krper ausbreiten

 

 

kann es sehr schnell zu er Sepsis (Blutvergiftung") kommen. In sehr

kurzer Zeit entwickelt sich hohes Fieber mit Schttelfrost,

Kopfschmerzen, Schwindel im weitern Verlauf ein Kreislaufschock und

innere Blutungen. Die Ausbreitung der Bakterien im ganzen Krper und die

Absiedlung in unterschiedliche Organe knnen in krzester Zeit zu einem

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