UkrReferat.com

: 75838
: 2016-12-03
7 10



$

'

 

:   

, , :

Der Marktplatz ()
dimich
, ,
Word Doc
1238
231

:

 

Der Marktplatz

 

Staedten war der Korn- und Salzspeicher auch im Rathaus untergebracht.

 

Auf den Straen und Pltzen spielte sich das mittelalterliche Leben

hauptschlich ab. Der ffentliche Brunnen war Mittelpunkt des

alltglichen Geschehens. Hier besorgte man sich nicht nur Wasser,

sondern tauschte auch Informationen aus. Man leitete aber auch das

Wasser aus Wasserlufen um und es entstanden Stadtbche zur Entnahme von

Wirtschaftswasser und zur Entsorgung.

 

Die Trinkstuben mit dem Laubkranz ber dem Eingang waren weitere

Anziehungspunkte nicht nur fr Brger, sondern auch fr Bettler und

anderes Gesindel.

 

Die Behrden aber auch die Bevlkerung mussten die Bedrftigen

untersttzen.

 

Gestank, Lrm, Rauch und Umweltverschmutzung waren Probleme mit denen

sich die Menschen einer mittelalterlichen Stadt tglich herumschlagen

mussten.

 

Aufbau einer mittelalterlichen Stadt

 

Im 12. und 13. Jahrhundert wurden in Mitteleuropa sehr viele neue Stdte

gegrndet. Esslingen drfte z. B. gegen Ende des 12. Jahrhunderts das

Stadtrecht bekommen haben.

 

Die Geschichte der Stadt Esslingen beginnt jedoch frher bei der

Dionysiuskirche. Es

 

lassen sich Spuren bis in das Jahr 777 zurckverfolgen. Damals entstand

die cella, ein frhes Kloster.

 

Es entstanden sehr unterschiedliche Stdte. Grere Stdte wie z. B.

Paris oder Kln und kleinere Stdte mit lndlichem Charakter wie z. B.

Esslingen. Wichtig bei der Grndung einer Stadt war die gnstige

geographische Lage. Esslingen lag an einer wichtigen Handelsstrae vom

Rheinland nach Ulm, die nur rechts des Neckars verlief. Man konnte den

Neckar nur ber eine Furt berqueren. Im 13. Jahrhundert wurde die

Innere Brcke und die Pliensaubrcke gebaut.

 

Die Verkehrsfhrungen verliefen beide ber den Marktplatz. Erst 1960

wurde diese grundlegend verndert.

 

Die Stdte waren Ausdruck einer architektonischen und gesellschaftlichen

Ordnung. Zu dieser geordneten Struktur gehrten auch die

bewirtschafteten und genutzten Flchen wie z. B. cker und Viehweiden,

die Steinbrche und Lehmgruben auerhalb der Stadtmauer. Auch die

Siechenhuser der Leprakranken waren auerhalb der Stadt.

 

Die Stadtmauer war ein Gemeinschaftswerk der Behrden, Brgern und

Geistlichen .

 

In Esslingen hatte die Stadtmauer 30 Trme und Tore. Die erste Mauer war

um die Kernstadt und Pliensauvorstadt. Im 14. Jahrhundert wurde die

Obertorstadt und Beautau mit einer neuen Mauer befestigt. Sie markierte

die Grenze zwischen Landschaft und dem geregelten Leben in der Stadt.

Die Mauer diente eigentlich zum Schutz vor Angriffen um die

Stadtbewohner und die gelagerten Verkaufsgter zu schtzen. Nachts

wurden die Stadttore geschlossen und die Brcken hochgezogen.

 

Die stdtischen Siedlungen lagen entlang den Flssen. Die Flsse

verbanden Ortschaften und Regionen, aber waren auch schtzende Grenzen.

Wenn mglich wickelten die Leute den Handel auf den Flssen ab, weil der

Wasserweg billiger, schneller und weniger Gefahren barg als auf der

Strae. Sie benutzen dafr kleine Boote, Fle oder groe Khne. In den

-----> Page:

0 [1] [2] [3]

ò