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: 2016-12-09
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Teebaumöl Eine Allroundmedizin? ()
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Teebaumoel Eine Allroundmedizin?

 

Heilkraeuter in Europa

 

In Europa beschaeftigte man sich schon seit dem Mittelalter mit den

Heilwirkungen verschiedener Kraeuter und Gewaechsen. Meist waren es

aeltere Frauen, die besonders viel Erfahrung in diesem Gebiet hatten.

Ihre Heilpraktiken kamen den Leuten damals noch sehr unheimlich vor.

Daher wurden diese Kruterfrauen schnell als Hexen abgestempelt. Doch

mit der Zeit als sich der Hexenwahn legte stieg auch das Interesse an

Heilkrutern und in Klstern beschftigten sich Nonnen und Mnche mit

der Gewinnung von therischen len.

 

Aus dieser Zeit stammte auch der Satz Gegen jede Krankheit ist ein

Kraut gewachsen. Leider kannte man damals den Tausendsassa Teebauml

noch nicht, sonst wre man sicher schon frh zu der Erkenntnis gelangt,

dass mit einem einzigen Kraut eine ganze Flle von Wehwehchen kuriert

werden knnen. (1)

 

Die Geschichte des Teebaumls

 

Europa.

 

Der Name Teebaum knnte vermutlich daher stammen, dass Cooks Mannschaft

Tee aus einer Unterart des Teebaumes nmlich Melaleuca quinquenervia

gemacht hat.

 

Die Heimat des Teebaums

 

Die Vegetation Australiens und Tasmaniens besteht zu einem groen Teil

aus endemischen Arten, (Damit ist gemeint, dass es in diesen Regionen

besonders viele Arten von Lebewesen gibt, die ausschlielich dort

vorkommen.) darunter auch der Teebaum, sowie der Eukalyptus welcher

ebenfalls als sehr erfolgreiche Heilpflanze gilt. Ursprnglich wuchs der

Teebaum Melaleuca alternifolia nur an der Ostkste Australien

 

s.

 

ber den Teebaum

 

Melaleuca alternifolia. Melaleuca ist Griechisch und bedeutet: melas =

schwarz und leucos = wei. Dieser Name kommt daher, dass einige

Unterarten einen Dunklen Stamm und helle ste haben.Insgesamt gibt es

215 verschiedene Arten des Teebaumes. 210 davon sind endemisch in

Australien.

 

Sie alle gehren zu den Myrtaceen (Myrtengewchse),

 

zu denen auch der Eukalyptus gehrt. Der Melaleuca alternifolia wird 4

bis 7 Meter hoch und 2 bis 4 Meter breit. Der Teebaum hat eine besondere

berlebensstrategie. Selbst wenn der Baum abgesgt wird oder ein

Buschfeuer ihn zerstrt, welche in Australien sehr oft vorkommen, lebt

er weiter. Dies ermglicht ihm sein mchtiges Wurzelwerk aus dem er

immer neu wachsen kann. Diese Eigenschaft des Teebaumes ist auch sehr

wichtig fr den Anbau in Plantagen.

 

Ernte und Gewinnung des therischen ls

 

das Teebauml wieder. In den Achtzigern wurden erstmals Teebaum

Plantagen angelegt. Diese Monokulturen ermglichten eine wesentlich

billigere Herstellung von Teebauml. Die Jahresproduktion vervielfachte

sich. Heutzutage werden ca. 4000 Hektar bebaut und stetig erweitert.

Insgesamt werden pro Jahr 500-600 Tonnen des kostbaren ls gewonnen, was

eigentlich sehr viel ist, verglichen damit, wie viel die Bume an

therischem l liefern. Geerntet wird einmal pro Jahr. Die 1,5 bis 2

Meter groen Bumchen werden Vollstndig abgeschnitten. Durch

schwankendes Klima (z.B. Drreperioden oder Regenzeiten) muss manchmal

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