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: 2016-12-09
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Vulkanismus und Besonderheiten auf Island ()
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Vulkanismus und Besonderheiten auf Island

 

 

Allgemeines zum Vulkanismus

 

Ein Vulkanausbruch ereignet sich immer dann, wenn der Druck, der sich im

Magma ausdehnenden Gase, hoeher wird als der, der darber liegenden

Gesteinsschichten. Hauptbestandteile des Magmas sind die Materialien der

Erdkruste, Sauerstoff und Silizium.

 

Diese 2 Stoffe sind auch grter Bestandteil der dickflssigen Magmen,

die sich in ihrer Konsistenz durch Wasser oder Kohlenstoffdioxid leicht

verndern. Die dnnflssigen Magmen beinhalten hohe Anteile an Metallen,

wie Mangan oder Eisen, wodurch die aufsteigenden Gase leicht entweichen

knnen.

 

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen 5 Vulkantypen:

 

- Schildvulkan

 

- Schichtvulkan (Stratovulkan)

 

- Explosionstrichter (Maar, "Lockerstoffvulkan")

 

- Deckenvulkane (Plateauvukane)

 

- Caldera- Vulkan

 

 

Island - Die Hintergrnde in Kurzform

 

Vor 20 Millionen Jahren zur Zeit des Miozn im Tertir tat sich durch

Seafloor- Spreading der Ozeanboden zwischen Nordamerikanischer und

Eurasischer Platte am Mittelozeanischen Rcken auf und der darunter

liegende Hot Spot schuf im Lauf der Zeit eine Insel- nur aus Magma.

Deswegen hat Island ein einzigartiges Magmensystem unter der

Erdoberflche. Die Insel ist heute 103000km gro und bildet den

einzigen aus dem Wasser ragenden Teil des Mittelatlantischen Rckens.

Durch die unzhligen, durch plattentektonische Vorgnge entstandenen,

Vulkane und die Gletscher (etwa 10% des Landes sind von Eis bedeckt, was

Island zur viertgrten zusammenhngenden Eismasse weltweit macht) ist

das raue Hochland der Insel unbewohnbar. Deshalb tummeln sich die knapp

260000 Einwohner vorwiegend im milderen Sdwesten und entlang der

Ksten. Dabei umfasst die Hauptstadt Reykjavik mit ihren

Nachbargemeinden gut 145000. Doch auch der Sdwesten der Insel hat seine

Tcken: Verwerfungen quer zu den Plattengrenzen sorgen fr Spannungen im

Gestein, die sich immer wieder in Erdbeben entladen. An vulkanisch

aktiven Tagen knnen somit bis zu 1200 Beben vorkommen. Heute wrde man

sich sicherlich 2 mal berlegen, ob man eine Stadt nicht einmal 40km

weit von einem aktiven Vulkan grndet.

 

 

Der Vatnajkll

 

Europas grter Gletscher kmpft, wie jeder ordentliche Gletscher, gegen

die globale Erwrmung und bt jedes Jahr einen Teil seines bis zu 900m

dicken Eispanzers ein.

 

Dies hngt auch von den darunter liegenden, subglazialen Vulkanen, wie

dem Grimsvtn, ab. Wenn nmlich einmal ein Ausbruch stattfindet beginnen

die Lavamassen sich ihren Weg durch das Eis zu Schmelzen, bis sie

durchgedrungen sind und ein Loch im Gletscher entsteht. Dabei sammelt

sich das Schmelzwasser in subglazialen Seen, die solange Wasser

aufnehmen knnen, bis ihr Reservoir voll ist und die Wassermassen von

unten gegen den Gletscher drcken. Wird der Druck zu hoch, entldt sich

das ganze im so genannten Jkulhlaup. Das ganze Wasser fliet dann

talwrts unter dem Gletscher hervor und zerstrt alles, was ihm in den

Weg kommt. Dies geschieht alle 4 bis 6 Jahre und hat schon einige Male

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