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: 75843
: 2016-12-04
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Althochdeutsch (750\\770 1050) ( )
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Althochdeutsch (750\770 1050)

 

Althochdeutsch. Die zeitlichen und raeumlichen Grenzen.

 

Die althochdeutsche Periode umfasst ca. drei Jahrhunderte, also von 770

bis 1050. 770 ist der Anfang des deutschen Schrifttums. Althochdeutsch

ist ein Terminus fr die Bezeichnung des frhesten Deutsch. Darunter

versteht man die Sprache der althochdeutschen Stmme, die das mittlere

und sdliche Deutschland im frhen Mittelalter bewohnt haben (Franken,

Alemannen, Bayern).

 

 

Zeit ALT Die lteste schriftlich belegte Stufe der deutschen Sprache,

 

u. a. gekennzeichnet durch volle Endsilbenvokale, Formenreichtum und

einen synthetischen Sprachbau.

 

Raum HOCH Das durch die 2. Lautverschiebung abgegrenzte hochdeutsche

Gebiet, im Gegensatz zum Niederdeutschen.

 

Sprache DEUTSCH Noch keine einheitliche Sprache, sondern verschiedene

Stammesdialekte mit flieenden Grenzen: Alemannisch, Bairisch,

Frnkisch, Thringisch, (Langobardisch) u.a.

 

Die althochdeutschen Territorialdialekte.

 

Die einzige Erscheinungsform der Sprache dieser Periode waren die

sogenannten Territorialdialekte. Die Grenzen der althochdeutschen

Territorialdialekte wurden von den Herzogtmern bestimmt, die gegen Ende

des 9. Jh. und zu Beginn des 10. Jh. im Ostfrankenreich entstanden waren

und im Deutschen Reich fortbestanden. Ihre Gliederung sah so aus::

 

1. Im Sdwesten des Reiches lag das Herzogtum Schwaben. Es erstreckte

sich ber das Territorium des heutigen Baden-Wrttemberg, ber den

heutigen deutschsprachigen Teil der Schweiz und seit 925 ber den

heutigen Hauptteil des Elsa (Ostfrankreich mit der Hauptstadt

Straburg). Sein Territorialdialekt heit Alemannisch.

 

2. Im Sdosten des Reiches lag das Herzogtum Bayern.

 

Es erstreckte sich ber den grten Teil des heutigen Bayern und ber

das heutige sterreich. Sein Territorialdialekt heit Bairisch.

 

Alemannisch und Bairisch bilden den Grundstock der oberdeutschen

Dialekte.

 

3. In der Mitte des Reiches lagen die Herzogtmer Franken und

Lotharingen. Ihr Territorialdialekt heit Frnkisch.

 

Auf der groen Flche, die der frnkische Dialekt einnahm, wies er

mehrere Abstufungen vom Oberdeutschen zum Niederdeutschen auf.

 

Man unterscheidet hier einige Unterdialekte:

 

a) zum Oberdeutschen gehren Ostfrnkisch und Sdfrnkisch.

 

b) zum Mitteldeutschen gehren Rheinfrnkisch (Mainz, Frankfurt, Worms,

Speier;) und Mittelfrnkisch (Koblenz, Trier, .Luxemburg, Kln,

Saargebiet, Aachen)

 

c) zum Niederdeutschen gehrte das Niederfrnkisch (heutige Belgien und

die Niederlanden.

 

4. Im Worden, des Reiches lag das Herzogtum Sachsen. Sein

Territorialdialekt heit Schsisch. Das Altschsische bewahrte in der

ahd. Zeit die Stellung einer selbstndigen Sprache gegenber dem

Althochdeutschen. Das wichtigste Denkmal des Altschsischen ist

"Heiland" (Es handelte sich um das Leben und Wirken von Jesus Christus).

 

3. Zwischen den Herzogtmern Sachsen und Franken lag das Herzogtum

Thringen. Sein Territorialdialekt heit Thringisch.

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