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: 75843
: 2016-12-04
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Frühneuhochdeutsch ( )
Petya
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Word Doc
3545
211

 

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Fruehneuhochdeutsch

 

 

Die fruehneuhochdeutsche Zeitperiode und ihre landschaftlichen

Literatursprachen

 

Das ist die 3. Periode in der Entwicklung der deutschen Sprache. Die

fnhd. Zeitperiode umfasst die Zeitspanne von 1350 bis 1650. Sie wird aus

folgenden Kanzlei Grnden abgegrenzt. Um 1350 bildet sich eine

berlandschaftliche Schriftsprache in der Kanzlei Karls IV. (Prager

Kanzleisprache). Um 1650 hat sich das Ostmitteldeutsch in den

niederdeutschen Stdten durchgesetzt.

 

Das Hauptcharakteristikum dieser Epoche ist die stufenweise

Herausbildung der deutschen nationalen Literatursprache. Die fnhd.

Zeitperiode ist die Anfangsstufe dieses Prozesses.

 

Um diese Zeit entwickelten sich in Deutschland neue konomische und

soziale Verhltnisse. Sie kennzeichneten den Zerfall des Feudalsystems

und die Entstehung neuer kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Mit der

Entwicklung des Kapitalismus steht der Ausbau der Nation und der

Literatursprache in enger Verbindung.

 

Die gemeindeutsche nationale Literatursprache entwickelte sich nicht

unmittelbar aus den Territorialdialekten. Eine Vorstufe fr sie bildeten

die so genannten regionalen bermundartlichen Literatursprachen. Ihre

Entwicklung fllt in das 14. Jh.

 

Die Vielfalt dieser regionalen Literatursprachen entsprach den

sozialhistorischen Verhltnissen dieser Periode dem wirtschaftlichen

Niedergang und der zunehmenden territorialen Zersplitterung Deutschlands

seiner schwachen Zentralisierung.

 

Diese landschaftlichen Literatursprachen entstanden in verschiedenen

Regionen des deutschen Reiches. Hier unterscheidet man folgende

regionale Literatursprachen:

 

1. Mittelniederdeutsch

 

2. Mittelniederlndisch

 

3. Ostmitteldeutsch

 

4. Das Gemeine Deutsch

 

Mittelniederdeutsch

 

Sie entstand im 14. Jh. im Norden des Reiches aus der Geschftssprache

der Hansestdte. Das war die Verkehrssprache des Nordens aber im 16. Jh.

wurde diese Variante der Literatursprache vom Hochdeutschen verdrngt.

 

Mittelniederlndisch

 

Diese Variante der Literatursprache entwickelte sich in den Niederlanden

im Nordwesten des Reiches. Aber mit dem Austritt der Niederlanden aus

dem deutschen Reich begann sich diese Variante der Literatursprache als

eine selbstndige Sprache zu entwickeln.

 

Ostmitteldeutsch

 

Entwickelt sich im meinisch-oberschsischen Gebiet (Meien, Thringen,

Schlesien, Lausitz, Bhmen, Mhren). Dank dem groen Ansehen

Obersachsens gewann die ostmitteldeutsche Variante der Literatursprache

nicht nur in Mitteldeutschland, sondern auch in Norddeutschland, sowie

in Schwaben und Franken an Boden.

 

In den nachfolgenden Jahrhunderten wurde die ostmitteldeutsche

Literatursprache zur Grundlage der werdenden gemeindeutschen nationalen

Literatursprache.

 

Das Gemeine Deutsch

 

Entwickelte sich in Sdosten im bairisch-sterreichischen Gebiet. Diese

Variante konkurrierte sehr lange mit dem Ostmitteldeutsch (bis zum 18.

Jh.)

 

Das geschah, weil diese Variante der Literatursprache von den namhaften

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