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: 75838
: 2016-12-03
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Neuhochdeutsch ( )
Petya
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Word Doc
3133
161

 

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Mittelhochdeutsch

 

1. Zeitliche und raeumliche Gliederung.

 

Die mhd. Zeitperiode dauerte von ? 1050 bis ? 1350. Diese Epoche ist ein

Wendepunkt nicht nur in der Entwicklung der Geschichte Deutschlands,

sondern ganz Europas. Das ist der Hoehepunkt in der Entwicklung des

Feudalsystems.

 

In dieser Zeit unterscheidet man 2 Hauptkassen: Feudalherren und

leibeigene Bauern. Die Aristokratie und das Rittertum bilden sich zu

einem bestimmten gesellschaftlichen Stand heraus.

 

Diese Epoche ist durch einen bedeutenden wirtschaftlichen und

kulturellen Aufschwung, durch die Entwicklung von Geldwirtschaft, Handel

und Gewerbe, durch das Beginnende Wachstum der Stdte gekennzeichnet.

 

Die Entwicklung des Ritterstandes frderte den Drang nach Osten. Das kam

in den so genannten Kreuzzgen zum Ausdruck.

 

Die Epoche der Kreuzzge nach Palestina, sogenannte Ostkolonisation

(Drang nach Osten) erreicht in den Jahren 1150 bis 1350 ihren

Hhepunkt. Auswanderer, besonders aus dem niederdeutschen, mittel- und

ostfraenkischen sowie aus dem bayrischen Raum besiedeln die slawischen

Gebiete oestlich der Fluesse Elbe und Salbe: Mecklenburg, Brandenburg,

Pommern, Schlesien. Die meisten slawischen Ortsnamen werden

eingedeutscht: Brandenburg ( ), Leipzig (), Lausitz

(), Pommern ().

 

In der Geschichte der Ostexpansion spielten die deutschen Ritterorden

(Deutscher Orden, Orden der Schwertbrueder) eine besondere Rolle. Im

13. Jh. erobert der deutsche Orden auch Ostpreussen. (Weiterem Drang

dieses Ordens nach Osten wird 1410 durch die Schlacht bei Grundwald Halt

gebote). Im 14. Jh. findet die deutsche Sprache auch in Bhmen und

Mhren Verbreitung.

 

2. Die mittelhochdeutschen Territorialdialekte

 

In den besetzten Territorien entstanden neue Dialekte. Sie unterschieden

sich sehr stark von den althochdeutschen Dialekten. Sie entstanden

infolge der Integration der Dialekte (durch Mischungs- und

Verschmelzungsprozesse).

 

z.B. Whrend der Norden und der Nordosten des besetzten Gebietes

vorwiegen aus dem Nordwesten des Altlandes (d.h. Niederdeutsch)

besiedelt wurden, weisen die ostmitteldeutschen Mundarten, neben

mittelhochdeutschen auch niederdeutsche und oberdeutsche Zge auf, denn

an der Besiedlung dieses Gebietes waren Siedler aus verschiedenen Teilen

des Altlandes Beteiligt.

 

 

Man gliedert die mhd. Territorialdialekte ( fr das XIII - XIV Jh.

folgenderweise :

 

I. Niederdeutsche Dialekte:

 

1. Niederfrnkisch

 

2. Niederschsisch

 

3. Ostniederdeutsch ( Meklenburgisch, Brandenburgisch ( Mrkisch ),

Pommersch,

 

Preuisch )

 

II. Mitteldeutsche Dialekte :

 

1. Rheinfrnkisch

 

2. Mittelfrnkisch : Moselfrnkisch, Ripuarisch

 

3. Hessisch

 

4. Ostmitteldeutsch : Meinisch oder Oberschsisch, Thringisch,

Schlesisch.

 

III. Oberdeutsche Dialekte :

 

1. Schwbisch - Alemannisch

 

2. Bairisch - sterreichisch

 

3. Sdfrnkisch

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