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: 75883
: 2016-12-30
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Lexischer Bestand der deutschen Sprache aus der stilistischer Sicht ( )
Petya
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Word Doc
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Lexischer Bestand der deutschen Sprache aus der stilistischer Sicht

 

 

 

1. Allgemeine Kriterien der Wortwahl. Thematische Gruppe

und thematischen Reihen.

 

2. Die Synonymie. Idiographische, stilistische und

kontextuelle Synonyme.

 

3. Stilistische diferenzierung des Wortbestandes.

Lexische Neologismen, Archaismen und Historismen. Territoriale Dubletten

und Dialektismen. Argotismen, Vulgarismen und soziale Jargonismen.

Fremdsprachige Woerter.

 

 

Von dem Charakter der Wortwahl haengt es zum grossten Teil ab, ob die

Rede des Menschen klar oder verschwommen, wahrheitsgetreu oder verlogen

wirkt; ob sie zuendet oder kalt laesst, mitreisst oder abstoesst. Die

Genauigkeit des Ausdrucks, die Kraft der Emotionalitaet werden durch die

Situation und das Ziel der Mitteilung bestimmt.

 

Materielle Voraussetzung fuer eine wirksame sprachliche Gestaltung

unserer Gedanken ist die Moeglichkeit, aus einer groesseren Anzahl von

thematisch und semantisch verbundenen Woertern gerade das treffende

Wort herauszugreifen; gerade den Ausdruck, der die entsprechende

Erscheinung der Wirklichkeit am ueberzeugendsten wiedergibt. Daher ist

fuer uns die Frage der thematischen Wortgruppen und Wortreihen von

ebenso grossem Interesse wie die Frage der Synonymik.

 

Die thematische Gruppe schlie?t alle durch thematische Verwandschaft

miteinander verbundene lexische Einheiten mit aehnlichem

Wirklichkeitsbezug und gleichem Allgemeinbegriff in sich ein. Die

thematische Gruppe wird in den ihr untergeordneten thematischen Reihen

praezisiert. Die thematischen Reihen druecken untereinander verwandte,

aber dennoch nicht gleiche Begriffe aus.

 

Innerhalb jeder thematischen Reihe lassen sich synonymische Reihen

aufstellen, die Woerter mit gleicher oder geringfuegig schattierter

Bedeutung von verschiedenen Seiten her. Vom Bedeutungsumfang der

thematischen Reihe haengt die Zahl der synonymischen Reihen ab (manchmal

faellt die thematische Reihe mit einer einzigen synonymischen Reihe

zusammen).

 

Z.B. Das Wortfeld der menschlichen Fortbewegung mit den Beinen: gehen,

laufen, schreiten, rennen, schlendern, tippeln usw. Innerhalb dieses

Wortfeldes kann man die thematische Gruppe gehen aussondern. Aus

dieser thematischen Gruppe koennen wir die thematische Reihe langsam

gehen herausnehmen.

 

So enthaelt z.B. diese thematische Reihe langsam gehen folgende

synonymische Reihen:

 

a) gemaechlich, ohne Ziel gehen: schlendern, bummeln, flanieren.

Diese drei Verben sind wirklich synonym, da sie die gleiche

logisch-gegenstaendliche Bedeutung haben und nur geringe stilistische

Schattierungen besitzen;

 

b) in die synonymische Reihe langsam gehen wegen koerperlicher

Behinderung gehoert aus den oben angefuehrten Illustration nur ein

einziges Verb: humpeln. Man koennte hinzufuegen: hinken, hatschen;

 

c) in die synonymische Reihe langsam gehen aus Schlaffheit

koennen eingereiht werden: schlurfen, latschen (umgangssprachlich fuer:

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