UkrReferat.com

: 75838
: 2016-12-03
7 15



$

'

 

:   

, , :

Lexischer Bestand der deutschen Sprache aus der stilistischer Sicht ( )
Petya
, ,
Word Doc
5464
300

 

:

 

Lexischer Bestand der deutschen Sprache aus der stilistischer Sicht

 

 

 

1. Allgemeine Kriterien der Wortwahl. Thematische Gruppe

und thematischen Reihen.

 

2. Die Synonymie. Idiographische, stilistische und

kontextuelle Synonyme.

 

3. Stilistische diferenzierung des Wortbestandes.

Lexische Neologismen, Archaismen und Historismen. Territoriale Dubletten

und Dialektismen. Argotismen, Vulgarismen und soziale Jargonismen.

Fremdsprachige Wrter.

 

 

Von dem Charakter der Wortwahl hngt es zum groten Teil ab, ob die Rede

des Menschen klar oder verschwommen, wahrheitsgetreu oder verlogen

wirkt; ob sie zndet oder kalt lsst, mitreit oder abstt. Die

Genauigkeit des Ausdrucks, die Kraft der Emotionalitt werden durch die

Situation und das Ziel der Mitteilung bestimmt.

 

Materielle Voraussetzung fr eine wirksame sprachliche Gestaltung

unserer Gedanken ist die Mglichkeit, aus einer greren Anzahl von

thematisch und semantisch verbundenen Wrtern gerade das treffende

Wort herauszugreifen; gerade den Ausdruck, der die entsprechende

Erscheinung der Wirklichkeit am berzeugendsten wiedergibt. Daher ist

fr uns die Frage der thematischen Wortgruppen und Wortreihen von ebenso

grossem Interesse wie die Frage der Synonymik.

 

Die thematische Gruppe schlie?t alle durch thematische Verwandschaft

miteinander verbundene lexische Einheiten mit aehnlichem

Wirklichkeitsbezug und gleichem Allgemeinbegriff in sich ein. Die

thematische Gruppe wird in den ihr untergeordneten thematischen Reihen

przisiert. Die thematischen Reihen drcken untereinander verwandte,

aber dennoch nicht gleiche Begriffe aus.

 

Innerhalb jeder thematischen Reihe lassen sich synonymische Reihen

aufstellen, die Wrter mit gleicher oder geringfgig schattierter

Bedeutung von verschiedenen Seiten her. Vom Bedeutungsumfang der

thematischen Reihe hngt die Zahl der synonymischen Reihen ab (manchmal

fllt die thematische Reihe mit einer einzigen synonymischen Reihe

zusammen).

 

Z.B. Das Wortfeld der menschlichen Fortbewegung mit den Beinen: gehen,

laufen, schreiten, rennen, schlendern, tippeln usw. Innerhalb dieses

Wortfeldes kann man die thematische Gruppe gehen aussondern. Aus

dieser thematischen Gruppe knnen wir die thematische Reihe langsam

gehen herausnehmen.

 

So enthlt z.B. diese thematische Reihe langsam gehen folgende

synonymische Reihen:

 

a) gemchlich, ohne Ziel gehen: schlendern, bummeln, flanieren.

Diese drei Verben sind wirklich synonym, da sie die gleiche

logisch-gegenstndliche Bedeutung haben und nur geringe stilistische

Schattierungen besitzen;

 

b) in die synonymische Reihe langsam gehen wegen krperlicher

Behinderung gehrt aus den oben angefhrten Illustration nur ein

einziges Verb: humpeln. Man knnte hinzufgen: hinken, hatschen;

 

c) in die synonymische Reihe langsam gehen aus Schlaffheit knnen

eingereiht werden: schlurfen, latschen (umgangssprachlich fr:

-----> Page:

0 [1] [2] [3] [4] [5] [6]

ò