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: 75855
: 2016-12-09
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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit ( )
Petya
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Word Doc
5055
298

 

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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit

 

 

 

1. Mittel des Bildlichen Ausdruchs und Mittel der Bildhaftigkeit.

 

2. Der Vergleich und seine Abarten.

 

3. Die Metapher und ihre Abarten.

 

4. Die Metonymie und ihre Abarten.

 

 

Man mu zuerst den Terminus Mittel des bildlichen Ausdruchks von dem

Terminus Mittel des bildhaften Ausdrucks abgrenzen. Beiden Worten

liegt das Wort Bild zugrunde, sie haben aber verschiedene Bedeutung.

 

Unter den Mitteln des bildhaften Ausdrucks verstehen wir in erster Linie

die richtige Wortwahl aus thematischen und synonymischen Reihen, die

passende funktionale Verwendung dieser oder jener lexischen Schicht, das

geschickte Verwendung von Wrtern verschiedener Stilfrbung

(funktionale und semantisch-expressive Stilfrbung) u. a. m. Bildhaft

sprechen das heit: mit starker Anschaungskraft. Bildhaft und

anschaulich sind also Synonyme .

 

Bildhaftigkeit uert sich in jeder anschaulich-sinnflligen Darstellung

eines Gegenstandes oder einer Erscheinung auf beliebigem sprachlichem

Wege. Sowinski nennt Mittel des bildhaften Ausdrucks als unmittelbare

(direckte) Bildern, wo ein Autor Sichtbares aus der Realitt,

Erinnerung, Vorstellung ohne bertragbare Ausdrcke sprachlich

anschaulich verdeutlicht.

 

Mittel des bildlichen Ausdrucks sind Vergleiche und Tropus. In diesem

Fall verstehen wir unter Bild das Ergebnis eines Zusammenterffens

zweier Begriffe aus verschiedenen Begriffsspheren. Zwei Wrter aus

verschiedenen Begriffsbezirken werden entweder vergleichend

nebeneinandergerckt oder unter bestimten Voraussetzungen- eines

durch anderes ersetzt; auf dieser Weise wird etwas Neues ausgedrckt.

 

Sowinski nennt Mittel des bildlichen Ausdrucks nicht anders als

mittelbare ( indireckte) Bilder. Laut Sowinski, unter mittelbaren

(indirekten) Bildern seien hier solche verstanden, die in der Form

semantischen Figuren bzw. Tropen einen anderen Sinn ausdrcken, der

durch das gewhlte Bild ganz oder teilweise assoziiert oder symbolisiert

wird.

 

 

Vergleiche

 

Der Vergleich verbindet zwei Wrter aus verschiedenen Begriffsbezirken

und ruft durch die bloe Nebeneinander Stellung sprachkonomisch eine

Flle von bildhaften Assoziationen herfor. Wird z. B. Von einem Menschen

gesagt, dass er wie ein Lwe (beide in ihrer Grundbedeutung) zueinander

in Beziehung gebracht, lst das eine Reihe von Assoziationen,

Einzelbilder hervor und erweckt eine neue Vorstellung: mutiger, tapferer

Mensch.

 

Vergleiche benutzen als Vergleichpartikel die Wrter wie, als, als wie,

als ob, gleichsam.

 

Sie strahlt wie ein Stern; es war htt der Himmel die Erde Gekt

(Eichendorff); Der Sturm tobte , als ob alle Winde auf einmal

losgegangen seien; ein neuer Strim von Eis; gleichsam ein riesenhaft

aufgetrmter und aufgewlbter Wall..( Stifter, Bergkristall).

 

Jeder Vergleich besitzt eine Vergleichbasis ( nach der traditionellen

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