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: 75883
: 2016-12-30
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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit ( )
Petya
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Word Doc
5266
302

 

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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit

 

 

 

1. Mittel des Bildlichen Ausdruchs und Mittel der Bildhaftigkeit.

 

2. Der Vergleich und seine Abarten.

 

3. Die Metapher und ihre Abarten.

 

4. Die Metonymie und ihre Abarten.

 

 

Man muss zuerst den Terminus Mittel des bildlichen Ausdruchks von dem

Terminus Mittel des bildhaften Ausdrucks abgrenzen. Beiden Worten

liegt das Wort Bild zugrunde, sie haben aber verschiedene Bedeutung.

 

Unter den Mitteln des bildhaften Ausdrucks verstehen wir in erster Linie

die richtige Wortwahl aus thematischen und synonymischen Reihen, die

passende funktionale Verwendung dieser oder jener lexischen Schicht, das

geschickte Verwendung von Woertern verschiedener Stilfaerbung

(funktionale und semantisch-expressive Stilfaerbung) u. a. m. Bildhaft

sprechen das heisst: mit starker Anschaungskraft. Bildhaft und

anschaulich sind also Synonyme .

 

Bildhaftigkeit aeussert sich in jeder anschaulich-sinnfaelligen

Darstellung eines Gegenstandes oder einer Erscheinung auf beliebigem

sprachlichem Wege. Sowinski nennt Mittel des bildhaften Ausdrucks als

unmittelbare (direckte) Bildern, wo ein Autor Sichtbares aus der

Realitaet, Erinnerung, Vorstellung ohne uebertragbare Ausdruecke

sprachlich anschaulich verdeutlicht.

 

Mittel des bildlichen Ausdrucks sind Vergleiche und Tropus. In diesem

Fall verstehen wir unter Bild das Ergebnis eines Zusammenterffens

zweier Begriffe aus verschiedenen Begriffsspheren. Zwei Woerter aus

verschiedenen Begriffsbezirken werden entweder vergleichend

nebeneinandergerueckt oder unter bestimten Voraussetzungen- eines

durch anderes ersetzt; auf dieser Weise wird etwas Neues ausgedrueckt.

 

Sowinski nennt Mittel des bildlichen Ausdrucks nicht anders als

mittelbare ( indireckte) Bilder. Laut Sowinski, unter mittelbaren

(indirekten) Bildern seien hier solche verstanden, die in der Form

semantischen Figuren bzw. Tropen einen anderen Sinn ausdruecken, der

durch das gewaehlte Bild ganz oder teilweise assoziiert oder

symbolisiert wird.

 

 

Vergleiche

 

Der Vergleich verbindet zwei Woerter aus verschiedenen Begriffsbezirken

und ruft durch die blosse Nebeneinander Stellung sprachoekonomisch eine

Fuelle von bildhaften Assoziationen herfor. Wird z. B. Von einem

Menschen gesagt, dass er wie ein Loewe (beide in ihrer Grundbedeutung)

zueinander in Beziehung gebracht, loest das eine Reihe von

Assoziationen, Einzelbilder hervor und erweckt eine neue Vorstellung:

mutiger, tapferer Mensch.

 

Vergleiche benutzen als Vergleichpartikel die Woerter wie, als, als wie,

als ob, gleichsam.

 

Sie strahlt wie ein Stern; es war haett der Himmel die Erde Gekuesst

(Eichendorff); Der Sturm tobte , als ob alle Winde auf einmal

losgegangen seien; ein neuer Strim von Eis; gleichsam ein riesenhaft

aufgetuermter und aufgewoelbter Wall..( Stifter, Bergkristall).

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