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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit ( )
Petya
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Word Doc
2839
162
     

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Mittel der Bildlichkeit und der Bildhaftigkeit





1. Mittel des Bildlichen Ausdruchs und Mittel der Bildhaftigkeit.

2. Der Vergleich und seine Abarten.

3. Die Metapher und ihre Abarten.

4. Die Metonymie und ihre Abarten. 



Man mu zuerst den Terminus  Mittel des bildlichen Ausdruchks von dem
Terminus Mittel des bildhaften Ausdrucks abgrenzen. Beiden Worten
liegt das Wort Bild zugrunde, sie haben aber verschiedene Bedeutung.

Unter den Mitteln des bildhaften Ausdrucks verstehen wir in erster Linie
die richtige Wortwahl aus thematischen und synonymischen Reihen, die
passende funktionale Verwendung dieser oder jener lexischen Schicht, das
geschickte Verwendung von Wrtern verschiedener Stilfrbung
(funktionale und semantisch-expressive Stilfrbung) u. a. m. Bildhaft
sprechen  das heit: mit starker Anschaungskraft. Bildhaft und
anschaulich sind also Synonyme . 

Bildhaftigkeit uert sich in jeder anschaulich-sinnflligen Darstellung
eines Gegenstandes oder einer Erscheinung auf beliebigem sprachlichem
Wege. Sowinski nennt Mittel des bildhaften Ausdrucks als unmittelbare
(direckte) Bildern,  wo ein Autor Sichtbares aus der Realitt,
Erinnerung, Vorstellung ohne bertragbare Ausdrcke sprachlich
anschaulich verdeutlicht.

Mittel des bildlichen Ausdrucks sind Vergleiche und Tropus. In diesem
Fall verstehen wir unter Bild das Ergebnis eines Zusammenterffens
zweier Begriffe aus verschiedenen Begriffsspheren. Zwei Wrter aus
verschiedenen Begriffsbezirken werden entweder vergleichend
nebeneinandergerckt oder  unter bestimten Voraussetzungen- eines
durch anderes ersetzt; auf dieser Weise wird etwas Neues ausgedrckt. 

Sowinski nennt Mittel des bildlichen Ausdrucks nicht anders als
mittelbare ( indireckte) Bilder. Laut Sowinski, unter mittelbaren
(indirekten) Bildern seien hier solche verstanden, die in der Form
semantischen Figuren bzw. Tropen einen anderen Sinn ausdrcken, der
durch das gewhlte Bild ganz oder teilweise assoziiert oder symbolisiert
wird.

 

 Vergleiche

Der Vergleich verbindet zwei Wrter aus verschiedenen Begriffsbezirken
und ruft durch die bloe Nebeneinander Stellung sprachkonomisch eine
Flle von bildhaften Assoziationen herfor. Wird z. B. Von einem Menschen
gesagt, dass er wie ein Lwe (beide in ihrer Grundbedeutung) zueinander
in Beziehung gebracht, lst das eine Reihe von Assoziationen,
Einzelbilder hervor und erweckt eine neue Vorstellung: mutiger, tapferer
Mensch.

Vergleiche benutzen als Vergleichpartikel die Wrter wie, als, als wie,
als ob, gleichsam.

Sie strahlt wie ein Stern; es war htt der Himmel die Erde Gekt
(Eichendorff); Der Sturm tobte , als ob alle Winde auf einmal
losgegangen seien; ein neuer Strim von Eis; gleichsam ein riesenhaft
aufgetrmter und aufgewlbter Wall..( Stifter, Bergkristall).

Jeder Vergleich besitzt eine Vergleichbasis ( nach der traditionellen
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