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: 75843
: 2016-12-04
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Stilistische Funktion der Intonation ( )
Petya
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Word Doc
1832
186

 

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Stilistische Funktion der Intonation

 

 

1) Intonation und ihre Elemente als Ausdrucksmittel verschiedener

stilistischen Schattierungen; Rhythmus.

 

2) Klangsmittel.

 

 

Die phonetische Ausgestaltung der Rede im ganzem haengt auch von der

Sprechsituation ab. Vor einem gro?en Auditorium, bei der Wiedergabe

wichtiger offizieller Mitteilungen ist der Gesamtcharakter der Rede

anders, als bei privater Unterhaltung im Alltagsleben. Im ersten Fall

verlangsamen wir das Tempo, erhhen die Tonstrke und die Stimmlage; in

dem Bestreben, mglich deutlich zu artikulieren, knnen sogar unbetonte

Silbe betont werden. Der besseren Wirkung wegen werden Pausen und

intonatorische Grenzen dort eingelegt, wo sie bei anderer

Sprechsituation nicht sein knnten. Die Melodie wird oft eintnig, es

hrt sich an, als ob man diktierte. Die ganze Sprechweise, deren man

sich bei ffentlichen Rede oder Bekanntmachungen im Hrsaal, auf der

Tribne, bei Gericht, kurz gesagt, bei offizielen Anlssen bedient,

klingt ein wenig frmlich und gewollt-eindringlich (funktional

berechtigt).

 

(Ein Beispiel dazu ist unsere heutige Vorlesung. Ich versuche mglichst

deutlich und ausdrucksvoll auszusprechen).

 

 

Im Gegensatz dazu herrscht im privaten Alltagsleben eine ungezwungene

Sprechweise, bei der die Vokale manchmal sogar in betonten Silben

reduziert werden und die Endkonsonanten fortfallen; einige Silben und

Formwrter werden verschluckt, dazu Auslassen ganzen Wrter, die sich

durch die Sprechsituation erbrigen. Typisch ist in diesem Fall

schnelles Tempo, rasch wechselnde melodische Interwalle u..

 

Hab doch gsagt! Is nicht wahr! Guntak!

 

Aus dem Gesagten geht hervor, dass die rhythmisch-stilistischen

Ausdrucksmittel der Rede nur in untrennbaren Verbindung mit ihrer

Verkehrsfunktion untersucht werden drfen. ndert sich der Gedanke, so

ndert sich der Mitteilungscharakter, so ndert sich zusammen mit

Lexik und Syntaxik auch die Intonation der Rede. Und wenn wir ber die

Intonation sprechen, so verstehen wir darunter eine komplexe Erscheinung

die solche Elemente einschlie?t wie: Akzent (Wort- und Satzakzent),

Tonhoehenverlauf (Satzmelodie) und Pausengliederung.

 

Der Akzent ist eine dynamische Hervorhebung durch Verstaerkung des

Atemdruecks. Es ist zu unterscheiden zwischen Wort- und Satzakzent. Der

Wortakzent ist im Deutschen in der Regel fest, also nicht stilistisch

variabel. Doch in manchen Fllen knnen wir seine begrenzte stilistische

Mglichkeiten verwenden. Dies betrifft zunchst den Kontrastakzent:

unabhngig von der festen Akzentregelung kann jede Silbe eines Wortes

einen Hauptakzent erhalten, wenn sie kontrastierend hervorgehoben werden

soll:

 

Er soll nicht vorlesen, sondern vortragen. Das ist kein Stadtpark,

sondern eine Stadtwste.

 

Der Satzakzent hat im deutschen eine ausgeprgte semantische Funktion

und ist in diesen Fllen nicht stilistisch variabel:

 

Diesen Brief hat er selbst geschrieben.

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